„Brexit“ – mögliche ertragsteuerliche Auswirkungen

Am 29. März 2017 hat Großbritannien die EU formal über den Austritt aus der Staatengemeinschaft informiert und auf Grundlage von Art 50 der EU-Verträge den Austrittsantrag gestellt. Nach Einreichung des Austrittsantrages haben Großbritannien und die EU nun zwei Jahre Zeit, um die Bedingungen des Austritts auszuhandeln, wobei eine Fristverlängerung nur dann möglich ist, wenn alle […]

weiterlesen

Lizenzgebührenzahlungen einer inländischen KG an eine irische Unlimited Company

Das BMF hat kürzlich in einer Anfragebeantwortung zur Steuerbefreiung von Lizenzgebührenzahlungen durch eine österreichische Personengesellschaft an eine irische Unlimited Company Stellung genommen (EAS 3336 vom 4. Juli 2014). Gemäß Artikel 10 DBA Irland – Österreich dürfen Lizenzgebühren, die aus Österreich stammen und an eine in Irland ansässige Person gezahlt werden, nur in Irland besteuert werden. Im […]

weiterlesen

EAS zur Unmittelbarkeitserfordernis im Fall einer treuhandschaftlich gehaltenen Beteiligung

Das BMF nimmt Stellung zu der Frage, wo treuhandschaftlich gehaltene Beteiligungen eines ausländischen Unternehmens zu besteuern sind. Dabei ist vor allem die Auslegung des Unmittelbarkeitserfordernisses von entscheidender Bedeutung. Sachverhalt und Problematik Im vorliegenden EAS 3299 hält eine Schweizer Aktiengesellschaft (CH-AG) über einen österreichischen Treuhänder eine 100%-ige Beteiligung an einer österreichischen GmbH (Ö-GmbH). Die Treuhandschaft ist zuvor beim zuständigen Finanzamt offengelegt worden. Fraglich […]

weiterlesen

FATCA trifft nicht nur Finanzinstitute

FATCA wurde im Jahr 2010 zur Erhöhung der Steuerehrlichkeit von Amerikanern – vor allem jenen die ausserhalb der USA ansässig sind – in Kraft gesetzt. Obwohl FATCA primär Finanzinstitute trifft, da diese US-Kunden identifizieren und melden müssen, können die Regelungen auch Auswirkungen auf multinationale Konzerne anderer Branchen haben. Was ist FATCA? Die Abkürzung „FATCA“ steht […]

weiterlesen

Klarstellung zur DBA-Entlastungsverordnung bei laufender Geschäftsverbindung

Das Haftungsrisiko für Schuldner von DBA-steuerentlasteten Einkünften kann bereits bei der ersten Einkünfteüberweisung beseitigt werden. Im Rahmen einer DBA-konformen quellensteuerentlasteten Auszahlung verlangt die österreichische Finanzverwaltung eine Ansässigkeitsbescheinigung von der ausländischen Steuerverwaltung auf dem ordnungsgemäß ausgefüllten Formular ZS-QU1 (für natürliche Personen) oder ZS-QU2 (für juristische Personen). Auf diesen Formularen ist unter anderem auch die Höhe der Einkünfte anzugeben, […]

weiterlesen

Neufassung der Mutter-Tochter-Richtlinie

Im Amtsblatt der Europäischen Union vom 29. Dezember 2011 wurde die Neufassung der Richtlinie über das gemeinsame Steuersystem der Mutter- und Tochtergesellschaften verschiedener Mitgliedstaaten („Mutter-Tochter-Richtlinie“) veröffentlicht. Was besagt die Richtlinie? Das durch die RL 90/435/EWG („Mutter-Tochter-Richtlinie“) geschaffene gemeinsame Steuersystem soll Zusammenschlüsse von Gesellschaften auf Unionsebene erleichtern. Die Richtlinie soll Benachteiligungen aufgrund der Zusammenarbeit von Gesellschaften verschiedener Mitgliedstaaten verhindern. Dies […]

weiterlesen

UFS: Beschränkung der Anrechnung ausländischer Quellensteuer des Gruppenträgers

Der Unabhängige Finanzsenat (UFS) hat in einer aktuellen Entscheidung vom 31. August 2011 (RV/3771-W/08) seine Rechtsansicht hinsichtlich der Anrechnung ausländischer Quellensteuer auf Ebene eines Gruppenträgers bestätigt. Wie bereits in früheren Entscheidungen sprach sich der UFS für das Abstellen auf das Einkommen des Gruppenträgers bei der Berechnung des Anrechnungshöchstbetrages aus. Ausgangssituation Eine österreichische Gesellschaft erzielt im […]

weiterlesen