EuGH zur Versagung des Vorsteuerabzuges bei Anwendbarkeit des Reverse Charge Systems

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat in der Rechtssache C-691/17 PORR entschieden, dass die Steuerverwaltung berechtigt ist, den Vorsteuerabzug aus einer mit Umsatzsteuer ausgestellten Rechnung zu verweigern, wenn die Rechnung eigentlich nach den Regelungen des Reverse Charge System ausgestellt hätte werden müssen. Allerdings kann der Leistungsempfänger einen Anspruch auf Erstattung der Steuer direkt an […]

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Personalrückstellungen – Folgen für Jahresabschlüsse und Steuererklärungen aufgrund der Änderung der Berechnungsgrundlage der Rückstellungen

Im August 2018 wurden die sogenannten Sterbetafeln, die als Grundlage für die versicherungsmathematische Berechnung der Personalrückstellungen herangezogen werden, aktualisiert. Daraus ergeben sich Besonderheiten bei der Bilanzierung von Personalrückstellungen ab dem Geschäftsjahr 2018. Im vorliegenden Beitrag werden sowohl die unternehmensrechtliche als auch die steuerrechtliche Behandlung des sich ergebenden Unterschiedsbetrags theoretisch und anhand eines Beispiels genauer beleuchtet.

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EuGH zur Einfuhrumsatzsteuerbefreiung im „Zollverfahren 42“ trotz Vorliegen von Steuerhinterziehung

Gemäß EuGH kann sich ein gutgläubiger indirekter Vertreter im Rahmen einer Einfuhr nach Österreich auf die Steuerbefreiung für die Einfuhrumsatzsteuer im „Zollverfahren 42“ (Art. 6 Abs 3 UStG) selbst dann berufen, wenn der Importeur im Rahmen von nachgelagerten Umsätzen Steuerhinterziehung begeht. Sachverhalt Vetsch Int. Transporte GmbH („Vetsch“), ein österreichisches Speditionsunternehmen, wurde von zwei bulgarischen Unternehmen […]

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Digitalsteuerpaket 2020 in Begutachtung

Das Finanzministerium hat am 4. April 2019 das Digitalsteuerpaket 2020 in Begutachtung gesandt. Das Paket umfasst die Einführung einer Digitalsteuer auf Onlinewerbung, die Umsetzung des EU E-Commerce-Pakets in das UStG sowie Aufzeichnungsverpflichtung und Haftung für Online-Plattformen. Digitalsteuer auf Onlinewerbung ab 2020 Seit mehreren Jahren arbeiten sowohl die OECD als auch die EU an dem Konzept […]

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Neues Doppelbesteuerungsabkommen Österreich – UK

Am 18. März 2019 wurde das neue Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Österreich und UK veröffentlicht (BGBl III 2019/32). Aus österreichischer Sicht findet das Abkommen auf jedes Steuerjahr Anwendung, das am oder nach dem 1. Jänner 2020 beginnt. Es gilt den davon abweichenden Anwendungsbeginn des DBA in UK zu beachten. Dieser fällt hinsichtlich der Einkommensteuer und der […]

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Neue Messverfahren zur Ermittlung des CO²-Wertes von Fahrzeugen: Einfluss auf die Berechnung von Sachbezug und NoVA?

Stellt ein Dienstgeber einem Dienstnehmer ein Firmenfahrzeug zur Verfügung, das dieser auch privat nutzen kann, muss er in der Personalverrechnung einen Sachbezug berücksichtigen. Dieser richtet sich nicht zuletzt danach, wie hoch der CO2-Emissionswert des Fahrzeuges ist. Auch für die Berechnung der NoVA wird der CO²-Wert herangezogen. Sachbezug Ob der volle Sachbezug 1,5 Prozent (bis maximal […]

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Polen: Achtung neue Meldepflicht für Berater und Unternehmen bei bestimmten Transaktionen ab 1. Jänner 2019 in Kraft – harte Strafen bei Nichtbeachtung

Polen hat als erstes Land in der EU ein Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2018/822 des Rates vom 25. Mai 2018 zur Einführung einer Meldepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen (DAC 6-Richtlinie) erlassen. Die Umsetzung der DAC 6-Richtlinie ist in Polen in äußerst strenger Form erfolgt, wovon auch österreichische Berater und Unternehmen betroffen sein können. Anwendungsbereich […]

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BREXIT: Drohender Verlust der Rechtspersönlichkeit von UK-Gesellschaften mit Verwaltungssitz in Österreich

Ein „harter Brexit“ wird weitreichende Konsequenzen für sämtliche Bereiche des Wirtschaftslebens im Vereinigten Königreich, aber auch in der EU haben. Das geplante Brexit-Begleitgesetz 2019 will demnach negativen Konsequenzen für in Österreich lebende britische Staatsangehörige bzw. in Österreich tätige britische Unternehmen vorbeugen. Neben Änderungen unter anderem in diversen Dienstrechten, dem Ausländerbeschäftigungsgesetz, dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz, soll […]

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Mitteilungspflicht für Honorarzahlungen nach § 109a EStG

Bestimmte im Jahr 2018 getätigte Honorarzahlungen sind bis 28. Februar 2019 dem Finanzamt elektronisch zu melden. Welche Honorare sind betroffen? Meldepflichtig sind Zahlungen an: Mitglieder des Aufsichtsrates oder Verwaltungsrates einer AG, GmbH oder Genossenschaft oder andere Personen, die mit der Überwachung der Geschäftsführung beauftragt sind Bei Stiftungen: Mitglieder des Vorstands, Aufsichtsrats oder eines aufsichtsratsähnlichen Beirats Vortragende, Lehrende und Unterrichtende […]

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Mitteilungspflicht von Auslandszahlungen nach § 109b EStG

Bestimmte im Jahr 2018 getätigte Auslandszahlungen sind bis 28. Februar 2019 dem Finanzamt elektronisch zu melden. Wann besteht Mitteilungspflicht? Ein Meldung muss gemacht werden, wenn diverse Auslandszahlungen an denselben Leistungserbringer über € 100.000 pro Jahr erfolgen, oder bei beschränkt Steuerpflichtigen keine Abzugssteuer einbehalten wird, oder die Zahlung an eine ausländische Körperschaft erfolgt und diese im Ausland […]

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