Änderung der UStBBKV: Einführung einer optionalen Entgeltsgrenze

Am 3. Juni 2014 wurde eine Änderung der Umsatzsteuerbetrugsbekämpfungsverordnung (UStBBKV) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Rückwirkend wird eine optionale Entgeltsgrenze von 5.000 € bei der Lieferung von Metallen (§ 2 Z 4 UStBBKV) eingeführt.

Durch die Einführung der Entgeltsgrenze von 5.000 € geht bei der Lieferung von Metallen somit die Steuerschuld verpflichtend auf den Leistungsempfänger über, wenn das Entgelt mindestens 5.000 € beträgt. Bis zum Erreichen der Entgeltsgrenze steht es dem Leistungserbringer frei, ob die Steuerschuld auf den Empfänger übergeht (Reverse Charge) oder ob er selbst Steuerschuldner bleibt. Diese optionale Entgeltsgrenze ist rückwirkend auf Umsätze im Zusammenhang mit der Lieferung von bestimmten Metallen ab 1. Jänner 2014 anwendbar.

Als zusätzliche Information zur UStBBKV verweisen wir auf unsere Newsletter vom 29. November 2013 und 27. Februar 2014.

Haben Sie noch Fragen? Ihr PwC Berater steht Ihnen gerne zur Verfügung.

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