Drittanstellung Geschäftsführer – Lösung durch den Gesetzgeber zeichnet sich ab

Aufgrund der Rechtsprechung des VwGH wurden bei Drittanstellung von Geschäftsführern im Konzern jeweils zusätzliche sozialversicherungsrechtliche Dienstverhältnisse für die Geschäftsführerfunktionen unterstellt. Trotz teilweiser Entschärfung durch den Hauptverband in den letzten Monaten war die Umsetzung für Konzerne kaum administrierbar. Die gute Nachricht vor Jahreswechsel: eine Lösung durch den Gesetzgeber zeichnet sich ab. Hintergrund Manager üben in Konzernen […]

weiterlesen

Kein Sachbezug für kleine arbeitsplatznahe Unterkunft ab 1. Jänner 2018

Gerade bei Entsendungen oder Versetzungen stellen Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern oft kostenlos oder verbilligt eine zweite Wohnung am Arbeitsort zur Verfügung. Bisher war es nur in Ausnahmefällen und vor allem für Saisonbetriebe mit nicht planbaren Arbeitseinsätzen möglich, keinen bzw. einen geringeren Sachbezugswert für eine kleine arbeitsplatznahe Unterkunft anzusetzen. Ab 1. Jänner 2018 kommt es nur mehr […]

weiterlesen

Jahressechsteloptimierung von Jahresprämien weiterhin möglich

Der VwGH hat die lange erwartete Entscheidung gefällt, ob Jahresprämien, die in Monatsraten ausbezahlt werden, als laufende Bezüge das Jahressechstel erhöhen können. Das ist Voraussetzung für die schon bisher von der Finanzverwaltung ermöglichte Jahressechsteloptimierung („Formel 7“), bei der ein Teil einer Bonuszahlung monatlich laufend ausbezahlt wird, um das Jahressechstel zu erhöhen. Der andere Teil kann […]

weiterlesen

Mitteilungspflicht von Auslandszahlungen nach § 109b EStG

Bestimmte im Jahr 2017 getätigte Auslandszahlungen sind bis 28. Februar 2018 dem Finanzamt elektronisch zu melden. Wann besteht Mitteilungspflicht? Ein Meldung muss gemacht werden, wenn diverse Auslandszahlungen an denselben Leistungserbringer über € 100.000 pro Jahr erfolgen, oder bei beschränkt Steuerpflichtigen keine Abzugssteuer einbehalten wird, oder die Zahlung an eine ausländische Körperschaft erfolgt und diese im Ausland […]

weiterlesen

Mitteilungspflicht für Honorarzahlungen nach § 109a EStG

Bestimmte im Jahr 2017 getätigte Honorarzahlungen sind bis 28. Februar 2018 dem Finanzamt elektronisch zu melden. Welche Honorare sind betroffen? Meldepflichtig sind Zahlungen an: Mitglieder des Aufsichtsrates oder Verwaltungsrates einer AG, GmbH oder Genossenschaft oder andere Personen, die mit der Überwachung der Geschäftsführung beauftragt sind Bei Stiftungen: Mitglieder des Vorstands, Aufsichtsrats oder eines aufsichtsratsähnlichen Beirats Vortragende, Lehrende und Unterrichtende, […]

weiterlesen

Zweites sozialversicherungspflichtiges Dienstverhältnis zur GmbH bei Drittanstellung von Geschäftsführern

Manager üben in Konzernen häufig in mehreren Tochtergesellschaften Geschäftsführerfunktionen aus – ohne gesonderten Anstellungsvertrag und ohne Anspruch auf zusätzliche Vergütung. Sie werden von einer Gesellschaft, mit der das Dienstverhältnis besteht, an eine andere Konzerngesellschaft als Geschäftsführer überlassen. Der VwGH hat in einem aktuellen Fall[1] entschieden, dass sozialversicherungsrechtlich in dieser Konstellation zwei Dienstverhältnisse vorliegen können, die jeweils […]

weiterlesen

Beschäftigungsbonus 2018

Wie Sie aus den Presseaussendungen der letzten Tage entnehmen konnten, hat die neue Bundesregierung eine „Redimensionierung“ der Förderaktion „Beschäftigungsbonus“ beschlossen. Neuanträge bzw. Anträge für weitere förderungsfähige Arbeitsverhältnisse können nur noch bis 31. Jänner 2018 über den asw-Fördermanager eingereicht werden. Anträge, die nach diesem Stichtag eingereicht werden, werden von der aws nicht mehr bearbeitet. Für förderungsfähige […]

weiterlesen

Referenzzinssatz 2017 für Gehaltsvorschüsse und Arbeitgeberdarlehen veröffentlicht

Der ab 1. Jänner 2017 gültige Referenz-Zinssatz für die Bewertung der geldwerten Vorteile aus unverzinsten oder niedrig verzinsten Gehaltsvorschüssen und Arbeitgeberdarlehen beträgt für das Kalenderjahr 2017 unverändert 1 %. Für Gehaltsvorschüsse und Arbeitgeberdarlehen, die insgesamt weniger als € 7.300,- betragen, ist kein Sachbezug anzusetzen (Freibetrag). Für den übersteigenden Betrag ist der Sachbezug wie bisher nach der […]

weiterlesen

Mitteilungspflicht von Auslandszahlungen gemäß § 109b EStG

Zahlungen an ausländische Leistungserbringer von mehr als 100.000 € jährlich müssen der Finanzbehörde gemeldet werden. Wann muss eine Zahlung ins Ausland gemeldet werden? Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen und privaten Rechts müssen Zahlungen ins Ausland für folgende Leistungen melden: Tätigkeiten im Sinne des § 22 EStG, wenn die Tätigkeit im Inland ausgeübt wird (z.B. Gehälter […]

weiterlesen

Mitteilungspflicht für Honorarzahlungen nach § 109a EStG

Bestimmte, im Jahr 2015 getätigte Honorarzahlungen an natürliche Personen und Personenvereinigungen sind bis spätestens Ende Februar 2016 dem Finanzamt zu melden. Welche Zahlungen müssen gemeldet werden? Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen und privaten Rechts, die bestimmte Honorare an natürliche Personen und Personenvereinigungen ohne eigene Rechtspersönlichkeit (OG, KG, GmbH & Co KG) auszahlen, sind verpflichtet, eine Meldung beim Betriebsfinanzamt […]

weiterlesen