Vorgehensweise bei der Vorschreibung der KESt bei verdeckten Gewinnausschüttungen

Das BMF veröffentlichte am 5. Oktober 2015 eine Information, wonach bei verdeckten Ausschüttungen primär die ausschüttende Gesellschaft zur Haftung für die KESt heranzuziehen ist. Diese aktuelle BMF-Info hebt eine Information vom 30. März 2015 auf, mit welcher noch festgelegt wurde, dass die KESt bei verdeckten Ausschüttungen vorrangig dem Empfänger der Kapitalerträge vorzuschreiben ist. Verwaltungspraxis alt […]

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Regierungsvorlagen zur Steuerreform 2015/2016: Bankenpaket und KESt

Am 16. Juni 2015 wurden die Regierungsvorlagen zum Bankenpaket sowie zum Steuerreformgesetz 2015/2016 beschlossen. Wesentliche Neuerungen durch diese Regierungsvorlagen haben sich insbesondere auch im Vergleich zum Ministerialentwurf (wir haben berichtet: PwC Newsletter) ergeben. Bankenpaket Bankgeheimnis: Eine „Durchbrechung“ des Bankgeheimnisses findet nun auch in Fällen statt, in welchen die Abgabenbehörde schriftliche Auskunftsverlangen zur Konteneinschau an ein Kreditinstitut […]

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KESt-Vorschreibung bei verdeckten Ausschüttungen

Am 30. März 2015 hat das BMF eine Information veröffentlicht, mit welcher die Verwaltungspraxis im Zusammenhang mit der Vorgehensweise bei der Vorschreibung von KESt bei verdeckten Ausschüttungen grundlegend verändert wird. Die Finanzverwaltung stellt darin klar, dass die Vorschreibung der KESt in solchen Fällen primär an den Empfänger der Kapitalerträge und nur in Ausnahmefällen subsidiär an […]

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OECD beschließt finales Regelwerk zum Automatischen Informationsaustausch (Common Reporting Standard)

 Da es für Staaten immer komplexer wurde, Informationen über ihre Steuerpflichtigen über die eigenen Landesgrenzen hinweg zu erhalten und somit die Gefahr zur Steuerhinterziehung rasant zunahm, entwickelte die OECD, gestützt von den G-20 Staaten, ein einheitliches Melde- und Informationsaustauschregelwerk für Steuerinformationen auf globaler Ebene. Dazu wurden bereits Anfang des Jahres 2014 Entwürfe des sogenannten Common Reporting Standard (CRS) veröffentlicht. Vor wenigen Tagen finalisierte die OECD ihr Regelwerk und fügte […]

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Handwerkerbonus startet ab 1. Juli 2014

Am 1. Juli 2014 tritt das Gesetz zur Förderung von Handwerkerleistungen in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt können Privatpersonen im Rahmen des Handwerkerbonus eine Rückerstattung von 20 % bestimmter Handwerkerkosten beantragen. Der Handwerkerbonus wird in Form eines Zuschusses im Ausmaß von 20 % der förderbaren Kosten (Arbeitszeit, Fahrtkosten) gewährt. Die förderbaren Kosten umfassen bestimmte Renovierungs- und […]

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Handwerkerbonus im Nationalrat mit Änderungen beschlossen

Am 26. März 2014 wurde das Gesetz zur Förderung von Handwerkerleistungen (Handwerkerbonus) durch das Plenum des Nationalrats beschlossen. Der Handwerkerbonus ermöglicht Privatpersonen eine begrenzte Vorsteuerrückerstattung für Kosten bestimmter Handwerkerleistungen. Der Handwerkerbonus wird, wie auch bereits in der Regierungsvorlage beschrieben, im Rahmen eines Zuschusses gewährt. Dieser beträgt 20 % der förderbaren Kosten (Arbeitszeit, Fahrtkosten), welche mit 3.000 € begrenzt […]

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Regierungsvorlage zum Handwerkerbonus beschlossen

In seiner Sitzung vom 25. Februar 2014 hat der Ministerrat der Regierungsvorlage zum sogenannten Handwerkerbonus zugestimmt. Die Förderung soll all jenen, die offizielle Handwerkerleistungen beziehen, einen Vorteil gewähren und somit einen Beitrag zur Bekämpfung der Schwarzarbeit leisten. Der Handwerkerbonus soll im Rahmen eines Zuschusses im Ausmaß von 20 % der förderbaren Kosten (max 3.000 €) gewährt werden. Die Förderung […]

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UFS: Die Anwendung von § 42 Abs 1 InvFG 1993 auf ausländische Kapitalgesellschaften verstößt gegen die Kapitalverkehrsfreiheit

In einer Entscheidung vom 21. Oktober 2013 hatte sich der UFS mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die unterschiedliche Anwendung des § 42 Abs 1 InvFG 1993 auf inländische und ausländische Kapitalgesellschaften des EWR und der EU eine Gemeinschaftswidrigkeit darstellt. Speziell widmete sich der UFS dabei dem Thema der Kapitalverkehrsfreiheit. Sachverhalt Im gegenständlichen Fall war eine österreichische Privatstiftung an zwei liechtensteinischen Aktiengesellschaften […]

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Sachbezug bei Zinsersparnis aus Arbeitgeberdarlehen

Seit 01. Jänner 2013 werden Zinsersparnisse aus Arbeitgeberdarlehen nicht mehr mit einem fixen, sondern mit einem jährlich angepassten Zinssatz verglichen. Dieser Zinssatz wird von der Finanzverwaltung jährlich neu berechnet und für das Folgejahr bis 30. November des laufenden Jahres bekannt gegeben. Rechtslage bis 31. Dezember 2012 Soweit Darlehen einen Betrag von 7.300 € überschritten haben, war der Überschreitungsbetrag, entsprechend […]

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